Petitionen von Bürgerinitiativen und NGOs

Naturschutz kann nur gelingen, wenn Sie die Arbeit der Bürgerinitiativen und NGOs unterstützen. Eine Möglichkeit der Unterstützung ist das Unterzeichnen von Petitionen.

 

Protect stellt auf dieser Seite aktuelle Petitionen aus unterschiedlichen Ländern vor. Durch Anklicken des jeweiligen Buttons gelangen Sie auf die Petitionsseite, die die NGOs und Bürgerinitiativen auf eigenen oder offenen Plattformen wie Avaaz, openPetition, Care2 etc. eingerichtet haben.

... und sie trommeln wieder gegen das Recht


Die deutsche Jägerlobby will Luchs und Wolf wieder legal töten dürfen. Das europaweit geltende Recht und ebenso internationale Vereinbarungen, die Deutschland unterzeichnet und ratifiziert hat, verlangen hingegen aus gutem Grund einen strengen Schutz für diese Arten.

 

Deutschland hat beim letzten Bericht gemäß Artikel 17 FFH-Richtlinie im Jahr 2013 für keinen dieser Beutegreifer einen günstigen Erhaltungszustand feststellen können, so dass es allein schon deshalb keine rechtskonforme Möglichkeit für die Tötung dieser Tierarten gibt.

 

Zeigen Sie - wie dies schon mehr als 45.000 Menschen getan haben - mit der Unterzeichnung der Petition von Katja Ley, dass Ihnen die Natur und das Recht am Herzen liegen. Lassen Sie nicht zu, dass weniger als 0,5 Prozent der Bevölkerung Deutschlands [1] bestimmen, was in unser aller Natur leben darf und was nicht.

 

[1] 0,46 % der in Deutschland lebenden Bevölkerung hat einen Jagdschein (Stand 2015/2016).

Stoppen Sie Norwegen beim Abholzen des afrikanischen Regenwalds


„Die norwegische Regierung prüft, den industriellen Holzeinschlag im Regenwald der Demokratischen Republik Kongo zu finanzieren. 20 Millionen Hektar Urwald sollen dort an die Holzindustrie vergeben werden. Umgerechnet 16 Millionen Euro will Norwegen für das Projekt beisteuern.

 

Der Holzeinschlag ist eine der Hauptursachen der globalen Waldvernichtung. Das Geschäft mit Tropenhölzern zerstört die Lebensgrundlagen von Mensch und Tier – und heizt den Klimawandel an“.

 

Bitte unterstützen Sie die Petition der NGO Rettet den Regenwald e.V.

Verlangen Sie die Erhaltung des Białowieża-Urwalds


 „Einen Wald wie in Bialowieza gibt es sonst nirgends in Europa: Seit Jahrhunderten sind weite Teile unberührt, die Biodiversität ist einzigartig“.

 

Bei dem Wald von Białowieża im Grenzgebiet von Polen und Belarus (Weißrussland) handelt es sich um den letzten Tiefland-Urwald Europas, der als Natura 2000-Gebiet, als Nationalpark, als Weltnaturerbe und als Biosphärenreservat ausgewiesen ist. Rund 12.000 Tierarten, 5.500 Pflanzenarten und 3.500 Pilzarten sind im Białowieża-Gebiet bekannt.

 

Dennoch hat jetzt die national-konservative Regierung Polens den Kahlschlag großer Waldflächen im Schutzgebiet angeordnet. Fordern Sie durch Unterzeichnung der Petition von Polens Regierung und der Unesco, die Vernichtung einer der letzten Urwälder Europas zu unterbinden. [Rettet den Regenwald e.V.]

Das Białowieża-Schutzgebiet.
Das Białowieża-Schutzgebiet.

Beendet das Abschlachten von Flughunden auf Sumatra


Flughunde (Pteropus sp.) sind die großen Brüder der Fledermäuse.

 

In Indonesien hält sich der Aberglaube, dass der Verzehr der Tiere gegen Asthma schütze, weshalb Flughunde dort abgeschlachtet werden.

 

Auch werden ihre Lebensräume durch die Rodung der Wälder immer mehr zerstört, so dass bereits acht Flughundearten ausgestorben und weitere 22 Arten gefährdet sind.

 

Bitte unterstützen Sie die Petition an die indonesische Regierung, damit die Flughunde, die auch wesentliche Funktionen im Ökosystem übernehmen, endlich geschützt werden. [Care2]


Kein Zulassung von genetisch manipulierten Bäumen


Die Zulassung von gentechnisch manipulierten Eukalyptus-Bäumen steht in den USA bevor. Wenn die Zulassung erfolgt, bringen Eukalyptus-Plantagen bald ökologische und soziale Schäden in Regionen, die bisher davon verschont geblieben sind. Eukalyptus-Monokulturen haben einen hohen Wasserverbrauch und tragen zu Waldbränden bei, sie schädigen komplexe Wald-Ökosysteme und bieten Wildtieren keinen Lebensraum. Bitte unterstützen Sie die Petition mit Ihrer Unterschrift. [Rettet den Regenwald e.V.]

„Save Paradise Forests“ – Schützt die Paradieswälder der Karpaten


„Die rumänischen Karpaten beherbergen die größten Urwaldbestände Europas. Sie wachsen dort seit mehr als 6000 Jahren – weitgehend unberührt durch Menschen. Die rumänischen Paradieswälder sind ein Zufluchtsort für Artenvielfalt – sie bieten ein Zuhause für Europa’s größte Populationen an Bären, Luchsen und Wölfen. Und sie helfen das Weltklima zu schützen, weil sie riesige Mengen an Kohlenstoff in ihren Böden und Bäumen speichern.

 

Dieses herausragende Naturerbe ist aber akut bedroht: In den letzten Jahren wurden tausende Hektar Urwald abgeholzt. Europa erlebt hier einen der schlimmsten Verluste seines Naturerbes. Die Waldzerstörung wird angetrieben durch Gier, Korruption und kriminelle Netzwerke.“

 

Jede Minute werden weitere Urwälder in Europa vernichtet. Es bleibt keine Zeit mehr: Bitte unterschreiben Sie jetzt. Danke. [EuroNatur – Stiftung Europäisches Naturerbe und Agent Green]

 

Das nachfolgende Video vermittelt einen kleinen Eindruck von den zu schützenden Waldgebieten in den rumänischen Karpaten.

Europas Wölfe benötigen Ihre Hilfe

Foto: Magnus Johansson, Lizenz: CC BY-SA 2.0.
Foto: Magnus Johansson, Lizenz: CC BY-SA 2.0.

Wölfe sind faszinierende Lebewesen mit einem ausgeprägten Sozialverhalten. Sie sind in Europa stark gefährdet, weshalb sie europaweit bereits in der Berner Konvention streng geschützt und in der FFH-Richtlinie in den Anhängen II (Habitatschutz) und IV (strenger Artenschutz) gelistet sind.

 

Seit die EU-Kommission im Dezember 2016 entschieden hat, dass das Naturschutzrecht keinesfalls abgeschwächt werden kann und es vielmehr erforderlich ist, weit mehr für den Schutz der Lebensräume und Arten zu unternehmen, stellen sich einige EU-Staaten (und leider auch die Schweiz) bewusst gegen die geltende Rechtsordnung und geben streng zu schützende Arten - wie beispielsweise Wölfe, Fischotter, Biber etc. - zum Abschuss frei.

 

Dank einer überwältigenden Zahl von Petitionsunterzeichnern konnte in Deutschland die Verlängerung zum Wolfsabschuss verhindert werden.

 

In weiteren Staaten Europas wird die Tötung von Wölfen aber weiterhin behördlich bewilligt oder die Genehmigung vorbereitet.

 

Bitte verteidigen Sie das Leben der Wölfe und das geltende Recht und unterzeichnen Sie die nachfolgenden Petitionen:

In Italien wird an einer rechtlichen Grundlage zur Tötung von 5 % des italienischen Wolfsbstands gebastelt und somit an der Aushebelung des geltenden strengen Schutzes für diese Art in Europa.

 

Der große Aufschrei der Naturschutzverbände, der wissenschaftlichen Einrichtungen, der Stiftungen, der italienischen Medien und der breiten Öffentlichkeit konnte die Gesetzesvorlage bislang verhindern. Am 23. Februar 2017 soll aber erneut versucht werden, illegale Tötungen in ein Gesetz zu gießen.

 

Sagen Sie Nein und unterzeichnen Sie - wie bereits weit über 150.000 Menschen - diese Petition. [Care2]


Auch die Schweiz will wieder Wölfe töten, obwohl es kaum Wölfe in der Schweiz gibt. Auch hier bitten wir Sie, die Petition zu unterstützen. [change.org]


Slowenien beabsichtigt über 20 % der Wölfe auf seinem Staatsgebiet zu erschießen, obwohl die Population nur sehr klein ist und das Land selbst im Bericht nach Artikel 17 FFH-Richtlinie bestätigt, dass ein ungünstiger Erhaltungszustand für die Art in beiden biogeografischen Regionen Sloweniens besteht.

 

Somit fehlt, selbst wenn man einen der wenigen Gründe zur Abweichung vom strengen Schutz des Wolfes herbeireden wollte, von vornherein die Voraussetzung zur Erteilung der Tötungsbewilligung.

 

Bitte helfen Sie das Leben der Wölfe in Slowenien zu retten und unterzeichnen Sie die Petition. [Care2]


Stoppen Sie die geplanten illegalen Fischottertötungen in Österreich


Gerade erst beginnt sich der Fischotter (Lutra lutra) von seinem Jahrhunderte langen Rückgang zu erholen, und schon plant das österreichische Bundesland Niederösterreich die aktive Verfolgung und Tötung dieser streng zu schützenden Art.

 

Der Fischotter ist gemäß der völkerrechtlich bindenden Berner Konvention strikt zu schützen und es besteht für ihn in der gesamten EU ein generelles Tötungsverbot gemäß Artikel 12 FFH-Richtlinie. Niederösterreich selbst hat in der Artenschutzverordnung den Fischotter unter gänzlichen Schutz gestellt.

 

Dieser sicherzustellende umfassende Schutz für den Fischotter ist nicht verhandelbar. Erst Ende 2016 hat die EU-Kommission nach eingehender Prüfung festgestellt, dass das Schutzniveau, das in der FFH-Richtlinie festgelegt ist, keinesfalls verringert werden kann und hat in diesem Zusammenhang bekräftigt, dass vielmehr die strikte Durchsetzung des EU-Naturschutzrechts dringend erforderlich ist.

 

Die geplante Tötung von Fischottern betrifft nicht „nur“ diese Art. Mit der Bewilligung zur Tötung einer streng geschützten Art wird ein Dammbruch eingeleitet, der zukünftig alle geschützten Arten, gegen die eine regierungsnahe Lobbyorganisation etwas einzuwenden hat, betreffen wird.

 

Bitte unterstützen Sie die internationale Petition gegen die geplanten Fischottertötungen in Österreich und helfen Sie geltendes Recht zu verteidigen. [Care2, Margherita Bandini]

Kein zerstörerisches Tourismusprojekt im Naturschutzgebiet


Seit Jahrzehnten ist der Rohrspitz im Rheindelta am Bodensee (Bundesland Vorarlberg) Naturschutzgebiet, Vogelschutzgebiet, FFH-Gebiet und dennoch wird bewilligt, was ein Unternehmen so alles an touristischen Ideen ausbrütet.

 

Die Naturschutzorganisationen von A wie Alpenverein bis W wie WWF Österreich sind sich einig, dass man dieser Bewilligungspraxis nicht länger zusehen kann. Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift den Naturschutz im Rohrspitzgebiet.

Werden Sie Teil der Europäischen Bürgerinitiative gegen Glyphosat


2017 steht in der EU eine wichtige Entscheidung an, nämlich ob das Pestizid Glyphosat für weitere 10 bis 15 Jahre zugelassen wird. Die Weltgesundheitsorganisation hat es als wahrscheinlich

krebserregend eingestuft.

 

Europaweit wird eine Million Unterschriften benötigt, damit die Bürgerinitiative Erfolg hat. Wir alle, auch Sie, haben es in der Hand, ein starkes Zeichen gegen das weltweit meistgespritzte Pestizid zu setzen. Die europäischen Natur- und Umweltorganistationen fordern: „Keine Wiederzulassung für Glyphosat und transparentere Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU“ – unterzeichnen Sie für sich, Ihre Kinder und die Natur die europaweite Bürgerinitiative. Vielen Dank [die Bürgerinitiative kann unter anderem bei BUND, Global 2000, Umweltinstitut München, Greenpeace unterzeichnet werden].

Lassen Sie es nicht zu, dass der Hambacher Wald stirbt


Der Hambacher Wald (Nordrhein-Wesfalen) wäre mit seinen alten, ökologisch äußerst wertvollen Eichen- und Hainbuchenwäldern mit nachgewiesenen Vorkommen von 142 geschützten Arten, darunter beispielsweise die streng zu schützende und vom Aussterben bedrohte Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii), als Natura 2000-Gebiet auszuweisen, da hier Schutzgüter von europaweiter Bedeutung in erheblichem Umfang zu finden sind.

 

Dass der Hambacher Wald dennoch nicht geschützt ist liegt daran, dass sich unter dem Wald Braunkohle befindet, die einer der größten Energiekonzerne, die RWE, ausbeuten möchte. So wird der Wald alle Jahre kleiner und der CO2-Gehalt in der Atmosphäre durch das Verbrennen der Braunkohle immer größer.

 

Bislang ignoriert der Staat, dass der Europäische Gerichtshof in ständiger Rechtsprechung entschieden hat, dass wirtschaftliche Interessen bei der Ausweisung von Natura 2000-Gebieten keine Rolle spielen dürfen.

 

Mit der Unterzeichnung der Petition werden Sie somit gleich dreifach aktiv:

  • Sie helfen den noch bestehenden Hambacher Wald zu erhalten,
  • Sie setzen sich für die dringend notwendige CO2-Reduktion und das Erreichen der beschlossenen Klimaziele ein
  • und Sie setzen ein Zeichen, dass Sie mit der Erosion des Rechtsstaates nicht einig sind.
Hambacher Wald im Februar 2016, Foto: Lukas Barker, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Hambacher Wald im Februar 2016, Foto: Lukas Barker, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Rettet die Mur


WWF, Umweltdachverband, RiverWatch, Alpenverein, Naturfreunde International, Naturschutzbund und viele mehr: Alle sind begründet gegen den Bau eines Wasserkraftwerks an der Mur bei Graz und unterstützen die Initiative „Rettet die Mur“.

 

Der Kraftwerksbau bedeutet ein ökologisches Desaster: Der aktuell gute Gewässerzustand wird um mindestens eine Stufe verschlechtert, 16.000 Bäume werden gefällt, viele Tiere verlieren ihren Lebensraum ... und dabei ist das Projekt laut Studie von Dr. Neubarth (2015) auch wirtschaftlich eine Katastrophe: „Der projektimmanente Nachteil der sehr hohen spezifischen Investitionskosten führt in Konsequenz dazu, dass sich die Kapitalkosten auch bei einer alternativen Projektfinanzierung mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in einem vertretbaren Zeitrahmen refinanzieren lassen“, wobei mit einem Minus von 44,7 Millionen Euro in den kommenden 50 Jahren gerechnet werden muss.

 

Ist es die Lust an der Zerstörung? Oder ist eine „Jetzt-erst-recht“-Haltung die Triebfeder für den Kraftwerksbau? Weshalb werden unrentable Projekte trotz negativer Umweltverträglichkeit umgesetzt?

 

Jedenfalls können Sie mit Ihrer Unterschrift die Initiative „Rettet die Mur“ und die NGOs unterstützen, die auf Jahrzehnte hinaus wirkende erhebliche Verschlechterung für die Lebensräume in und an der Mur zu verhindern. [Avaaz]

Kein weiterer Holzeinschlag im Regenwald Malaysias


Im Norden Malaysias überziehen dichte und sehr wertvolle Regenwälder Berge und Täler ... aber bereits mehr als die Hälfte davon wurde inzwischen vernichtet.

 

Die Menschen, die seit mehr als 5.000 Jahren in und mit den Wäldern leben - die Temiar - sind aufgestanden, um die restlichen Regenwaldgebiete vor der Zerstörung zu retten. Bitte helfen Sie den Temiar mit Ihrer Unterschrift unter die Petition, dass die Wälder im Norden Malaysias erhalten bleiben. [Rettet den Regenwald e.V.]

Die zerstörerische Finanzierung der Palmöl-Konzerne stoppen


In Indonesien wurde in den letzten 25 Jahren eine Waldfläche in der Größe Deutschlands zerstört. Das Resultat:

  • Der Sumatra-Tiger (Panthera tigris sumatrae) - die kleinste Tigerart der Welt - ist fast ausgestorben. Nur noch 400 Individuen konnten in freier Wildbahn überleben.
  • Von den verbliebenen Orang-Utan-Arten - Pongo pygmaeus und Pongo abelii - ist der Bestand in dieser Zeit um 91 % zurückgegangen.

Unterstützen Sie bitte die Petition, mit der Großbanken auffordert werden, die Vernichtungsfeldzüge der Palmölkonzeren nicht länger zu finanzieren. [Greenpeace]

Deutschland will Artenschutzrecht aushebeln


Um die Artenvielfalt ist es schlecht bestellt, Deutschland rangiert im europäischen Vergleich der Roten Listen gefährdeter Arten regelmäßig auf den hinteren Plätzen und will dennoch die artenschutzrechtlichen Bestimmungen aufweichen.

 

Mit der anstehenden Novelle des Bundes„naturschutz“gesetzes soll das Tötungsverbot - so wie es im EU-Recht für eine Reihe von gefährdeten Arten aus gutem Grund festgelegt wurde - gekippt werden. Helfen Sie mit, zu verhindern, dass diese Gesetzesnovelle verabschiedet wird, und unterzeichnen Sie die Petition. [Rettet den Regenwald e.V.]

Petition für eine sozial- und naturverträgliche Energiegewinnung


Durch eine ungehemmte, die Biodiversität schädigende und oftmals die Menschen belastende Energiegewinnung in Österreich kommt es zu massiven Verschlechterungen in der Natur.

 

Im Nationalrat wurde deshalb die Petition (Bürgerinitiative) „Die ökologische Ausrichtung und die soziale Absicherung der Energiewende in Österreich. Zum Wohlergehen der Menschen und zur Schonung von Lebensräumen und Natur.“ eingebracht, die jeder wahlberechtigte Österreicher unterzeichnen kann und im Hinblick auf eine lebenswerte Zukunft auch unterstützen sollte.

Keine Palmölplantagen im Regenwald von Kamerun


US-amerikanische Investoren beabsichtigen im Regenwald von Kamerun Palmölplantagen anzulegen. Bislang konnten die Bewohner und Umweltorganisationen die Abholzung des Regenwalds verhindern. Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, das Projekt endgültig zu stoppen [Rettet den Regenwald e.V.].

Stoppen wir die Verbauung und Verseuchung unserer Böden


 „Jede Minute die vergeht wird der Boden erstickt, verseucht, ausgenutzt, vergiftet, misshandelt, verbraucht. In Europa gibt es noch kein Gesetz, das den Boden verteidigt. Den Boden mit Gesetzen zu schützen ist der erste Weg, Menschen, Pflanzen, Tiere zu schützen. Ohne einen gesunden und lebendigen Boden gibt es keine Zukunft.“ (People4Soil 2016). Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Bitte unterschreiben Sie die Europäische Petition, es werden 1 Million Unterschriften benötigt. [People4Soil]

Schutz für unser aller Leben


Schon Albert Einstein hat erkannt: „Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will“.

 

In Kürze werden wir zwei Drittel aller Wildtierarten ausgerottet haben. Wir machen unsere Erde in rasender Geschwindigkeit unbewohnbar. Die Wissenschaft warnt seit Jahren vor einem Schwund der Lebensräume und Arten in gravierendem Ausmaß - ohne dass die Politik die erforderlichen Schritte umsetzen würde: Die Gründe für die Habitatvernichtungen und für das Artensterben sind bekannt. Ebenso bekannt sind die Auswirkungen, die aus der Vernichtung der Vielfalt des Lebens resultieren. Es braucht endlich wirksame Maßnahmen zum Schutz.

 

Bitte unterzeichnen Sie die wissenschaftlich untermauerte Forderung zur Ausweisung von Schutzgebieten in notwenigem Ausmaß - es ist dringend. [Avaaz]

Stoppen wir „Australiens unfassbar dummen Plan“


„Neben dem magischen Great Barrier Reef in Australien soll ein riesiger Kohle-Komplex entstehen.“.

 

Tragen Sie mit Ihrer Unterschrift dazu bei, dem australischen Premierminister und dem zuständigen Ausschuss klar zu machen, nicht eine Milliarde US-Dollar an öffentlichen Geldern für das Darlehen an den Galilee Basin Kohle-Komplex zu verwenden. Das Geld wird dringend für einen wirksamen Schutz des Great Barrier Reefs benötigt und nicht für seine weitere Zerstörung. [Avaaz]

Holzhunger frisst die Wälder Nigerias


Erst wurde in Nigeria mit der Förderung von Erdöl das Nigerdelta verseucht und dabei unter anderem einer der größten Mangrovenwälder der Erde vernichtet. Jetzt raubt der Holzhunger dem Land die Wälder - aktuell geht es um den Afrikanischen Palisander (Pterocarpus erinaceus).

 

Das Holz des Baums ist bei der Herstellung teurer Möbel, aber auch als Bauholz begehrt. Entsprechend gierig werden die Bestände verschlungen. Aufgrund der ökologischen Bedeutung des Baums ist es zwar verboten, ihn zu fällen, aber das Verbot konnte bislang nicht durchgesetzt werden.

 

Sagen Sie Nein zum Raubbau und unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die Ökologin Hazel Chapman - Leiterin des Nigerian Montane Forest Project - bei der Durchsetzung des Einschlagverbots. [Rettet den Regenwald e.V.]

Wilderei ist kein Kavaliersdelikt


„Wilderei darf in Österreich kein Kavaliersdelikt mehr sein. Wer ein stark bedrohtes und international geschütztes Tier illegal tötet, muss dafür Konsequenzen tragen!“. Fordern Sie mit Ihrer Unterschrift den österreichischen Umweltminister dazu auf, einen wirksamen Artenschutz in Österreich zu etablieren. [WWF Österreich]

Helfen Sie die ökologische Arche Noah des Pazifiks zu retten


Das Makatea-Atoll in Französisch-Polynesien ist mit seinem noch weitestgehend unberührten Ökosystem und seinen seltenen Pflanzen und Tieren eine Arche Noah für zahlreiche Arten. Um den Zugriff eines australischen Konzerns, der in großem Maßstab Phosphat auf Makatea abbauen will, zu stoppen, ist Ihre Unterschrift nötig. [Rettet den Regenwald e.V.]

Wald ist wichtiger als Sand!


Ein alter Eichen- und Buchenwald bei Frechen (westlich Köln) soll zerstört werden, um Sand zu baggern. Alt- und Totholz ist heute eine Seltenheit und die Grundlage für die Erhaltung zahlreicher gefährdeter Arten. Ganz gleich ob Fledermäuse, spezialisierte Käferarten, Bilche, Spechte oder Eulen – sie alle sind auf diesen Lebensraum angewiesen.

 

Mit Ihrer Unterschrift tragen Sie dazu bei, diesen wunderschönen Wald für Pflanzen, Tiere und Menschen zu erhalten. [Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. und Rettet den Regenwald e.V.]

Kein Bauxit-Abbau in einem Waldreservat


Im Reservat Tano Offin, einem Naturwaldgebiet, das in Ghana eine Biodiversität von globaler Bedeutung beherbergt und gleichzeit als Important Bird Area (GH023) ausgewiesen ist, wurde eine Lizenz zum Abbau von Bauxit erteilt, was die Vielfalt der Habitate und Arten zerstören würde.

 

Schutzgebietsausweisungen, die jederzeit wieder aufgehoben werden können, haben keine Schutzfunktion - allein schon deshalb ist das Vorhaben zu verhindern. Setzen Sie Ihre Unterschrift gegen die Zerstörung eines globalen Biodiversitäts-Hotspots. [Rettet den Regenwald e.V.]

Kaffeekapseln als „Lifestyle- und Luxusgefühl“ – geht‘s noch?


Der deutsche Kaffeeverband meint, dass Kaffeekapseln „für viele Verbraucher mit einem Lifestyle- und Luxusgefühl im Alltag verbunden“ seien. Tatsächlich sind diese Aluminiumkapseln riesige Natur- und Umweltzerstörer ... und ganz nebenbei ist Kapselkaffee mit rund 50 Euro für ein Kilogramm Kaffee unglaublich teuer.

 

Für die Herstellung von Aluminium wird das Erz Bauxit benötigt, für das beim Abbau in großem Maßstab Wälder und sonstige Habitate zerstört werden (siehe auch die Petition „Kein Bauxit-Abbau in einem Waldreservat“). Die Aluminiumgewinnung ist äußerst energieintensiv und letztendlich wird durch die Kaffeekapseln eine Müllflut erzeugt - allein in Deutschland wanderten im Jahr 2015 5.000.000 Kilogramm leere Kaffeekapseln in den Müll. Bitte unterschreiben Sie die Petition gegen Raubbau und Verschwendung. [Rettet den Regenwald e.V.]

Keine Teeplantagen beim Bwindi Nationalpark in Uganda


Im Bwindi Nationalpark leben die 400 letzten Berggorillas der Welt - und ausgerechnet hier will Uganda die Waldabholzung für eine Teeplantage bewilligen.

 

Neben den Berggorillas sind in diesem Waldgebiet zahlreiche Nager, Schmetterlingsarten und nicht zuletzt 200 Baumarten zu Hause, von denen einige Endemiten sind, also ausschließlich in diesem Gebiet vorkommen. Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die Petition an den Umweltminister von Uganda und helfen Sie mit, den wichtigen Lebensraum zu erhalten [Rettet den Regenwald e.V.].

Der Regenwald des Amazonasgebietes soll Naturschutzgebiet werden


Kolumbien möchte das weltgrößte Naturschutzreservat im Amazonasgebiet auf einer Fläche, die mehr als doppelt so groß wie Frankreich ist, ausrufen. Dazu muss es aber gelingen, dass auch Brasilien und Venezuela mitziehen. Das Schutzgebiet, in dem 10 Prozent aller bekannten Arten der Erde vorkommen, ist von globaler Bedeutung, um das Leben auf unserem Planeten zu ermöglichen. Bitte unterstützen Sie Kolumbien mit Ihrer Unterschrift, damit die Regierungen in Brasilien und Venezuela sehen, dass Menschen aus aller Welt hinter den Schutzbemühungen stehen [Avaaz].

Was die Petitionen bewirkten

Sie möchten wissen, was die Petitionen bewirkt haben? Hier können Sie das nachlesen.

Links zu Petitionen

Bitte unterstützen Sie die Naturschutzarbeit von NGOs und Bürgerinitiativen und unterzeichnen Sie deren Petitionen.

Wussten Sie schon ...?

Kompakte Informationen zu Natur- und Umweltschutz.